Solar

Sonnenernergienutzung
Durch Solarenergienutzung werden Schadstoffemissionen bei der Erzeugung von Niedertemperaturwärme reduziert und somit die Umwelt entlastet. Durch die Reduzierung der Verbrennung fossiler Energieträger bleiben wertvolle Rohstoffe enthalten, und die jährlichen Betriebskosten werden deutlich gesenkt.
Pro Quadratmeter Kollektornutzfläche stehen in Deutschland im Jahr ca. 1100 kWh Sonnenlichtenergie für Wasser-, Schwimmbaderwärmung und Niedertemperaturheizung zur Verfügung. Fachgerecht ausgelegte und montierte Solaranlagen erwärmen über einen langen Zeitraum einen großen Teil des Warmwasserbedarfs. Durch die Verwendung korrosionsfester Werkstoffe beträgt die Lebenserwartung einer modernen Solaranlage Jahrzehnte.

Sonnenenergienutzung ist heute eine industrielle Technologie, die
• absolut gefahrlos ist,
• die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern vermindert,
• ohne Umweltfolgen genutzt werden kann,
• kostenlos zur Verfügung steht,
• unbegrenzt verfügbar bleibt.

Planungs- und Auslegungshinweise
30 – 60 Grad Dachneigung sichern gute Solarenergie. Sollte eine Montage auf dem Dach technisch ungünstig sein, können Kollektorfelder auch am Boden auf Gestellen montiert werden. Für die Vor- und Rückaufleitungen sind, je nach Anlagengröße, zwei Cu-Rohre 18, 22 oder 28 mm incl. Wärmedämmung und ein Leerrohr für die Fühlerleitung vorzusehen.

Die Warmwasserbereitung erfolgt getrennt vom Heizkessel im Solarspeicher. Dieser ist sowohl von der Solaranlage als auch mit der konventionellen Heizung beheizbar. Bei korrekter Solaranlagenplanung bleibt im Sommerhalbjahr die Heizungsanlage für Warmwasserbereitung weitgehend außer Betrieb.

Für die solare Heizungsunterstützung bieten sich verschiedene Kombinationsmöglichkeiten an.
Warmwasseranschlüsse für Waschmaschine, Geschirrspüler usw. sind zu empfehlen.
Für eine bessere Ausnutzung der wertvollen Heizenergie gilt allgemein: Gute Wärmedämmung des Gebäudes – niedrige Vorlauftemperatur des Heizsystems.
Die wichtigsten Komponenten einer Solaranlage sind langzeitbeständige Kollektoren, eine Solarstation, die Solarregelung und ein Solarspeicher mit integriertem Wärmetauscher, der mit Kollektorflächen und Warmwasserbedarf abgestimmt ist.

Bei größeren Anlagen sind externe Plattenwärmetauscher empfehlenswert.
Die fachgerechte Montage durch geschulte Fachhandwerksbetriebe ist Voraussetzung für die Funktionstüchtigkeit der Solaranlage.

    
        Sehr Solarheizung
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